ISTAF Berlin 2022

Unsere Reise zur Mercedes-Benz-Arena in Berlin begann am 04.02.2022 um ca. 12:30 Uhr in Treuen. Zusammen in unserer Gruppe bestehend aus: Henry Schneider, Stefanie Steeg, Tim Tröbst, Lou Stöß, Vanessa Steeg und Emilia Wetzel begaben wir uns dann auf die 3-stündige Fahrt.
Nach einem Fahrerwechsel in Rabenburg, ein wenig Schlaf und viel Vorfreude später, kamen wir schließlich Dreiviertel vier in Berlin an.  Vorort traf sich unsere Gruppe noch mit zwei Vertretern der Firma Goldbeck, gemeinsam mit ihnen gingen wir dann in unsere eigene Lounge.  Mit direktem Blick auf die Weitsprunganlage und einer überwältigenden Atmosphäre begannen auch schon die ersten Vorläufe über die 60m Hürden der Frauen.  Im 2. Vorlauf der Männer in der gleichen Disziplin wurde von R. Pereira sogar ein neuer südamerikanischer Rekord aufgestellt.  Nach den Hürdenvorläufen begann auch gleich der Stabhochsprung der Männer mit Olympiasieger Armand Mondo Duplantis. Währenddessen fanden die zwei Vorläufe der Frauen über 60m statt, in denen sich unter anderem Gina Lückenkemper für das Finale qualifizieren konnte. Neben dem andauernden Stabhochsprung im Hintergrund wurden alle Teilnehmerinnen des  Weitsprungwettkampfes vorgestellt, darunter die Weltmeisterin von 2019 und gleichzeitige  Olympiasiegerin von 2021, Malaika Mihambo.Nach drei ungültigen Versuchen hatte sie im vierten Durchgang zumindest eine Weite dastehen,  welche im nächsten Sprung jedoch auf 6,66m verbessert werden konnte. Somit ist Mihambo als Dritte im Weitsprung in ihre Hallensaison gestartet. Für das Highlight des Tages sorgte jedoch der ungeschlagene Schwede Duplantis, welcher einen  neuen Weltrekord nur knapp verfehlte. Denn nachdem er die Höhe 6,19m eigentlich schon übersprungen hatte, fiel die Latte letztendlich doch noch herunter.  Trotzdem konnte sich Duplantis mit übersprungenen 6,03m den Sieg und einen neuen MeetingRekord sichern.  Auch für Oleg Zernikel hat sich die Teilnahme am Stabhochsprungwettkampf gelohnt, da er mit 5,81m eine neue persönliche Bestleistung aufstellen konnte und gleichzeitig die Hallen WM Norm
übersprungen hat. endlich wieder live zu sehen war unbeschreiblich und sehr überwältigend. Durch das Event hatte man sogar den Eindruck, es herrsche wieder eine gewisse  Normalität. Trotz der zahlreichen Maßnahmen und Regeln wurde es ermöglicht, den Sport und die Leistungen  in den Vordergrund zu stellen, sodass man zumindest kurz von den ganzen Problemen der  Realität abgelenkt werden und den Moment genießen konnte.  Dieser Wettkampf war eine Erfahrung, für die wir alle sehr dankbar sind und nie vergessen  werden. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Firma Goldbeck, welche wie schon in den letzten Jahren einen Besuch der ISTAF ermöglicht hat.


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